Bee wird 1940 in Baden in der deutschen Schweiz geboren. An der Kunstgewerbe Schule studiert er Anatomie, Kunst, Malerei und Bildhauerei bei den Professoren Teo Eble und Walter Bodmer, die bereits Anhänger von Kandinsky und Klee und dem Bauhaus sind (Stipendium). Gleichzeitig besucht er die Universität Basel, wo er existenzialistische Philosophie bei Karl Yaspers und Kunstgeschichte des Mittelalters und der Moderne bei Prof. Schmidt (dem Direktor des Kunst-Museums) studiert.

Er studiert Anthroposophie am Goetheanum von Dornach. In der Zwischenzeit unternimmt er Studienreisen in verschiedene Teile Europas. Er setzt seine Studien an der Freien Universität von Berlin und an der Hochschule für Bildende Kunst fort, Bildhauerei lernt er weiter bei Bernard Heiliger. Er bekommt ein Stipendium von der Staatlichen Kunst-Gesellschaft und arbeitet als Bühnenbildner an der Staatlichen Oper in Berlin. Er verkehrt in den Berliner Intellektuellenkreisen, wo er Personen wie Klaus Kinski und Herbert von Karajan, den er portraitiert, und andere trifft. In Indien begegnet er Prof. Werner Zimmermann, der bereits Berater von Mahatma Gandhi ist, und der ihn in die Tiefenmeditation und natürliche Medizin einführt. Auf seinen zahllosen Reisen trifft er Leute wie Jean Paul Sartre, Simone De Beauvoir, Jean Cocteau, Picasso, Chagall, Giacometti, Taisen Suzuki, Erich Fromm, Jean Tinguely und andere.

Während seiner Reisen nach Indien und in den Fernen und Mittleren Osten studiert er die hinduistische Mystik, den Sufismus, den Taoismus, Hata Yoga, Kundalini Yoga, Tantrismus, Gñaña und Sura Yoga und andere Systeme. Er entscheidet sich für den buddhistischen Weg und trifft sich mit den tibetanischen Lamas, den Theravada- und Zen-Meistern. In Indien begegnet er: Kirpal Sing, Muktananda, Krishnamurti, Sai Baba, Rajneesh, Ananda Maj Ma, Karmapa, Bede Griffiths, Tat Vala Baba, Eunomio Lassal, Raimond Panikkar, Gönke und anderen.

Er entscheidet sich für seine eigene Methode, die er für über 25 Jahre in verschiedenen Teilen der Welt ausübt und unterrichtet. Daraufhin wendet er sich der byzantinischen, mystischen Tradition zu.

Seit 1976 lebt er mit seiner Frau Kicka (Schauspielerin, Musikerin und Sängerin) ein zurückgezogenes Leben und lehnt es ab, sich am internationalen Kunstmarkt zu beteiligen, oder zumindest entzieht er sich dem groben, rein kommerziellen Handel. So hat er seine ganze Zeit der Kreativität, der Kunst und der Spiritualität widmen können, ohne jedoch seine in diesem Genre einzigartigen, künstlerischen Kräfte zu vergeuden, da er weiterhin sparsam dosiert Ausstellungen auf der ganzen Welt abhält. In Anbetracht der großen Anzahl an Werken, die sich in verschiedenen Ländern verstreut befinden oder vom Maler selbst verwahrt werden, ist eine besondere Stiftung und eine Monografie, die der Semiologe und Kunstkritiker Prof. Carmelo Strano betreut, vorgesehen.

Die gründliche Erforschung der inneren Welt, bis zum Erreichen des inneren Wesens spiegelt sich in seiner gesamten künstlerischen Laufbahn wider ˆ angefangen bei der informellen Periode über die introspektiven Abbildungen, die Psychokosmogramme, die theologischen Visionen, die Theophanien (wie der kosmische Christus in Form von Strahlen aus der Unendlichkeit, Wellen und Schwingungen) bis hin zur Neoikonografie, die hinduistische, buddhistische und christliche Symbole miteinander verbindet, um das in allen Traditionen enthaltene Heilige auszudrücken.

Im Wesentlichen ist es eine religionsübergreifende Kunst, die einem mystischen Pfad geweiht ist. Bees Werke vereinigen den Orient und Okzident in völliger Freiheit des Ausdrucks und ohne Konditionierung durch vorgegebenen Strukturen. Durch Bees Werke soll die Quintessenz des Heiligen in allen Traditionen ausgedrückt werden, wobei jedoch besonders große Aufmerksamkeit, auch fideistischer Art, der Figur Christi zukommt.

Obwohl Bees Werke im Grunde mystisch sind, befinden sie sich doch nicht außerhalb des gesellschaftlichen und kulturellen Kontextes. Seine innere Einstellung befindet sich in Einklang mit einem rationalen und wissenschaftlichen Ansatz, jedoch immer bezogen auf die Regeln der Kunst, die entweder nach ihrer wechselseitigen, geschichtlichen Dynamik oder nach den ihnen innewohnenden Strukturen geordnet sind.

Die Werke Bees sollten in ihrer Gesamtheit betrachtet werden, als ganzheitliche Ansicht und nicht als rein individualistische.

Bee bemüht sich in seinen Werken um geschichtliche und spirituelle Ereignisse, welche für ihn miteinander verbunden sind.